Vom Bohren dicker Bretter

Das Deutsche Museum in München eröffnet im Februar 2017 die Ausstellung energie.wenden. In der aktuellen Ausgabe von Kultur & Technik (1/2017), dem Magazin des Museums, hat Sabrina Landes ein Porträt über mich verfasst. Darin geht es natürlich um die Energiewende. Aber auch darum, was mich in meiner Arbeit als Lobbyist für eine Energiewende in Bürgerhand antreibt. Weiterlesen


Die G-Länder – Bündnis 90/Die Grünen in der föderalen Arena

Update: die Studie ist inzwischen hier veröffentlicht.

Die Grünen haben über die letzten zehn Jahre einen enormen Zuwachs an Regierungsverantwortung erfahren. Mittlerweile regieren sie in zehn Landesregierungen in unterschiedlichsten Koalitionskonstellationen mit und stellen mit Winfried Kretschmann gar einen Ministerpräsidenten. Auch wenn sie im Bundestag seit 2005 die Oppositionsbänke drückt, ist die Partei zu einem relevanten Akteur in der föderalen Arena und der Bundesgesetzgebung geworden. Aktuell benötigt die Große Koalition im Bund für eine Mehrheit im Bundesrat die Zustimmung von mindestens drei der so genannten „G-Länder“.

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Panic vs. Leadership – Kommunikation und Perzeption der deutschen Energiewende im Ausland

International Perception of the Energiewende between Panic reaction and leadership role

Liest man manch englischsprachigen Artikel zur Energiewende, reibt man sich verwundert die Augen: In Deutschland werde seit dem Beginn der Energiewende mehr Kohle verstromt, die Stromversorgung sei instabil und hänge von Importen ab und steigende Strompreise würden ganze Industrien ins Ausland treiben. Keine dieser Aussagen hält einer ernsten Überprüfung stand. Und doch halten sich diese Vorurteile im Ausland, besonders in den USA, hartnäckig. Weiterlesen


Zwischen Durchbruch und Scheitern – der Pariser Klimagipfel unter Erfolgsdruck

Arne Jungjohann während seiner Rede im Bayrischen Landtag am 14.11.2015 (Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Bayern)

Ob auf dem Gipfel in Paris in ein neuer UN-Klimavertrag verabschiedet wird, hängt von vielen Faktoren ab. Immerhin sind die Voraussetzungen nicht schlecht: Dass viele Staaten in den letzten Jahren die erneuerbaren Energien weiter ausgebaut und deutliche Fortschritte in den nationalen Klimapolitiken gemacht haben, stimmt leicht optimistisch. Dennoch werden in Paris dicke Bretter zu bohren sein. Weiterlesen



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