Der Kohle-Atlas

Deutschland ist Weltmeister! Bei der Förderung von Braunkohle. Aber nicht nur die Braunkohle, auch die Steinkohle hinterlässt Spuren. Ein Viertel der deutschen Treibhausgase stoßen die 30 größten Kohlekraftwerke aus. Der Kohleatlas zeigt: Ein schrittweiser Ausstieg aus der Kohleverstromung ist technisch möglich und nötig. Weiterlesen


Panic vs. Leadership – Kommunikation und Perzeption der deutschen Energiewende im Ausland

International Perception of the Energiewende between Panic reaction and leadership role

Liest man manch englischsprachigen Artikel zur Energiewende, reibt man sich verwundert die Augen: In Deutschland werde seit dem Beginn der Energiewende mehr Kohle verstromt, die Stromversorgung sei instabil und hänge von Importen ab und steigende Strompreise würden ganze Industrien ins Ausland treiben. Keine dieser Aussagen hält einer ernsten Überprüfung stand. Und doch halten sich diese Vorurteile im Ausland, besonders in den USA, hartnäckig. Weiterlesen



Do parties matter? Die Grünen und die Energiewende

Deutschland gilt beim Umbau seiner Energieversorgung als internationaler Vorreiter. Zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen werden die erneuerbaren Energien in hohem Tempo ausgebaut. Dabei möchte man meinen, dass andere Länder eine nicht weniger gute Startposition für eine eigene Energiewende haben. Was sind also die Gründe, dass ein Land wie die Vereinigten Staaten im Vergleich zu Deutschland beim Ausbau der Erneuerbaren deutlich hinterherhinkt? Immerhin haben die USA hervorragende natürliche Ressourcen, starke Forschungsinstitute und eine kreative Unternehmenskultur. All dies sollte den raschen Umstieg auf erneuerbare Energien begünstigen. Do parties matter? ist eine der Grundsatzfragen, die die Politikwissenschaft immer wieder aufs Neue zu beantworten versucht. Waren (und sind) also die deutschen Grünen ein wichtiger Faktor dafür, die Energiewende auf den Weg zu bringen?

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Studie: Braunkohle – Irrläufer der deutschen Stromerzeugung

Die Energiewende ist erfolgreicher, als selbst die meisten ihrer Befürworter erwartet hätten. Die Erneuerbaren Energien wurden schneller ausgebaut als von vielen vorhergesagt, allen voran die Photovoltaik. Doch selbst wenn der Ausbau von Wind- und Sonnenkraft im nächsten Jahrzehnt auf Kurs bleibt, wird sich die Braunkohle in der Stromerzeugung auf hohem Niveau, auch aufgrund steigender Stromexporte, stabilisieren. Das ist das Ergebnis einer Studie, die ich zusammen mit Craig Morris und Thomas Gerke verfasst habe. Die Braunkohle konterkariert die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung und gefährdet den internationalen Vorbildcharakter der Energiewende. Weiterlesen



Barack Obamas Rede zum Klimaschutz

Es war eine von Klimaschϋtzern lang ersehnte Rede. Die Weichen hatte Präsident Obama bereits bei seiner Antrittsrede im Januar gestellt, in der er den Klimaschutz als Priorität seiner zweiten Amtszeit skizzierte. „You’re going to like what you hear“ hatten Obamas Energieberater in den Tagen vor der großen Rede aus dem Weißen Haus verlauten lassen. Die Umwelt-Community hatte sogar mit der Ankündigung von konkreten CO2- Regulierungsmaßnahmen des gesamten amerikanischen Kraftwerkparks gerechnet. Obwohl die erste Rede zur Lage der Nation in der zweiten Amtszeit eines US-Präsidenten immer die ambitionierteste ist, kam es soweit dann doch nicht. Weiterlesen


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