Trump manövriert die USA ins klimapolitische Abseits

Die USA steigen aus dem Klimaschutzabkommen von Paris aus. Die Ankündigung von US-Präsident Trump dürfte die Leugner des Klimawandels und die Nationalisten in seinem Umfeld erfreuen. Doch der Ausstieg schadet nicht nur dem Klima, sondern auch den Vereinigten Staaten selbst. Ihr Päsident manövriert sie ins klimapolitische Abseits, wie ich in diesem Interview mit dem Deutschlandfunk erläutere. Weiterlesen


Zwischen Durchbruch und Scheitern – der Pariser Klimagipfel unter Erfolgsdruck

Arne Jungjohann während seiner Rede im Bayrischen Landtag am 14.11.2015 (Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Bayern)

Ob auf dem Gipfel in Paris in ein neuer UN-Klimavertrag verabschiedet wird, hängt von vielen Faktoren ab. Immerhin sind die Voraussetzungen nicht schlecht: Dass viele Staaten in den letzten Jahren die erneuerbaren Energien weiter ausgebaut und deutliche Fortschritte in den nationalen Klimapolitiken gemacht haben, stimmt leicht optimistisch. Dennoch werden in Paris dicke Bretter zu bohren sein. Weiterlesen



Do parties matter? Die Grünen und die Energiewende

Deutschland gilt beim Umbau seiner Energieversorgung als internationaler Vorreiter. Zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen werden die erneuerbaren Energien in hohem Tempo ausgebaut. Dabei möchte man meinen, dass andere Länder eine nicht weniger gute Startposition für eine eigene Energiewende haben. Was sind also die Gründe, dass ein Land wie die Vereinigten Staaten im Vergleich zu Deutschland beim Ausbau der Erneuerbaren deutlich hinterherhinkt? Immerhin haben die USA hervorragende natürliche Ressourcen, starke Forschungsinstitute und eine kreative Unternehmenskultur. All dies sollte den raschen Umstieg auf erneuerbare Energien begünstigen. Do parties matter? ist eine der Grundsatzfragen, die die Politikwissenschaft immer wieder aufs Neue zu beantworten versucht. Waren (und sind) also die deutschen Grünen ein wichtiger Faktor dafür, die Energiewende auf den Weg zu bringen?

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Barack Obamas Rede zum Klimaschutz

Es war eine von Klimaschϋtzern lang ersehnte Rede. Die Weichen hatte Präsident Obama bereits bei seiner Antrittsrede im Januar gestellt, in der er den Klimaschutz als Priorität seiner zweiten Amtszeit skizzierte. „You’re going to like what you hear“ hatten Obamas Energieberater in den Tagen vor der großen Rede aus dem Weißen Haus verlauten lassen. Die Umwelt-Community hatte sogar mit der Ankündigung von konkreten CO2- Regulierungsmaßnahmen des gesamten amerikanischen Kraftwerkparks gerechnet. Obwohl die erste Rede zur Lage der Nation in der zweiten Amtszeit eines US-Präsidenten immer die ambitionierteste ist, kam es soweit dann doch nicht. Weiterlesen




The Winner Takes It All

Wer erinnert sich noch an die 2000er Wahl? Damals hat der demokratische Kandidat Al Gore die meisten Stimmen erhalten. Trotzdem hat er die Wahl verloren. Sieger war George W. Bush. Grund dafür war und ist das Wahlsystem. Bush hatte zwar nicht die Mehrheit der Bevölkerung (popular vote) hinter sich, wohl aber die Mehrheit im Electoral College. Weiterlesen


Immer wieder dienstags

Es war halt schon immer so. Wenn die USA wählt, dann meist an einem Dienstag. Das gilt für die Präsidentschaftswahlen, aber auch für die meisten anderen Wahlen auf der lokalen Ebene und in den Bundesstaaten. Warum eigentlich Dienstag? Weiterlesen